Ein objektiver Blick auf das Instrument „Werkvertrag"

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. August 2013

Er kommt zwar nur langsam in Fahrt, aber an einigen hitzigen Debatten merkt man bereits: es ist wieder Wahlkampfzeit in Deutschland.

Viele Begrifflichkeiten werden nun in einen Topf geworfen und gemeinsam verteufelt. Abenteuerliche Geschichten von Sklavenhaltung in der Zeitarbeit und Ausbeutung durch Werkverträge geistern durch die Zeitungsspalten.

Zeit, einige dieser Behauptungen genauer zu untersuchen und gemeinsam mit Ihnen einen objektiven Blick auf das Instrument „Werkvertrag" zu werfen:

Laut Definition ist ein Werkvertrag „ein Typ privatrechtlicher Verträge über den gegenseitigen Austausch von Leistungen, bei dem sich ein Teil verpflichtet, ein Werk gegen Zahlung einer Vergütung (Werklohn) durch den anderen Vertragsteil (Besteller) herzustellen. In Deutschland sind Werkverträge nach §§ 631 ff. BGB geregelt" (www.wikipedia.org)

Was bedeutet das nun genau?

Bisher intern selbst erwirtschaftete Leistungen werden nun von einem darauf spezialisierten, externen Dienstleister erbracht. Wichtig hierbei ist vor allem, dass nur Aufgaben ausgelagert werden, die das Unternehmen unterstützen, um sein Kerngeschäft zu bedienen.

So bietet das Outsourcing einer Sekundärfunktion einem Unternehmen nicht nur die Möglichkeit, sich auf die Arbeitsabläufe zu fokussieren, die zu seinen Kernkompetenzen zählen. Es bietet auch die Chance, Kosten einzusparen und gleichzeitig die Qualität der ausgelagerten Arbeiten zu erhöhen, da sie nun von Spezialisten übernommen werden.

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen kann ein Werkvertrag eine interessante Möglichkeit darstellen, qualifizierte Dienstleistungen einzukaufen, die man sonst nur als Großunternehmen finanzieren kann.

In jedem Fall sollte dieser Entschluss im Vorfeld genau analysiert werden – gerne helfen wir Ihnen bei dieser Entscheidung!

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